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Papst grüßt Schüler des Josephinums

Von: Pressestelle des Bistums Hildesheim
25 September 2014 11:33
Kategorie: Allgemein, Bistum

1000 Hildesheimer Gymnasiasten bei Generalaudienz auf dem Petersplatz

Gymnasiasten des Josephinums halten Schals mit dem Schriftzug ihrer Schule in die Höhe, als Papst Franziskus auf sie zukommt.

Die Schüler des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum sollen auch weiterhin für ihren Glauben einstehen. Das riet den 1000 Hildesheimer Gymnasiasten kein Geringerer als Papst Franziskus. Die Jugendlichen begegneten ihm gestern während ihrer Schulfahrt nach Rom. Über die Reise und die Generalaudienz auf dem Petersplatz berichtet Edmund Deppe, Redakteur der Kirchenzeitung, in einem Blog.

Hier ein Auszug aus dem Rom-Blog, der auch auf http://www.kiz-online.de nachzulesen ist:

Um fünf Uhr hieß es aufstehen, frühstücken und um 20 Minuten vor 7 starteten alle Busse gen Rom. Aber anscheinend war ganz Rom auf den Rädern. Nur langsam kamen wir im Innenstadtbereich voran - zusätzlich begann es zu regnen. Einige Klassen mussten über eine Stunde vor den Sicherheitsschleusen vor dem Petersplatz warten. Doch dann war es geschafft: Das Josephinum war pünktlich zur Papstaudienz da.

Als ein deutscher Kurienbischof die Pilgergruppen aus dem deutschsprachigen Raum verlas und schließlich das Bischöfliche Gymnasium Josephinum nannte, machten die Josephiner lauthals auf sich aufmerksam.

Mit dem Erscheinen des Papstes im Papamobil auf dem Petersplatz ließ der Regen nach und die Sonne schien plötzlich durch die Wolken Roms. Als er in der Nähe der Josephiner vorbeifuhr, wurde er mit fast 1000 Stimmen jubelnd begrüßt. Ein ihm zugeworfener blauer Josephinerschal wurde geschickt vom Papst aufgefangen.

Der Papst berichtete den Gläubigen kurz von seiner gerade zuende gegangenen Albanienreise und richtete dann auch ein paar Worte an die anwesenden Pilger. Besonders erwähnte er die Schülerinnen und Schüler des Josephinums. Er freute sich, dass sie heute dabei waren und ermunterte sie, auch weiterhin für ihren Glauben einzustehen.

Nach seinem päpstlichen Segen ging das Oberhaupt der katholischen Christen noch kurz zu den Ehrengästen, die direkt vor dem Petersdom in einem VIP-Bereich saßen. Dort schüttelte er unter anderen auch einer kleinen Abordnung des Josephinums die Hände und bekam dabei Schulschal Nummer 2.

"Es war ein unvergessliches Erlebnis", sagte Marie-Luise. Und auch Schulseelsorgerin Schwester Raphaela war noch Minuten nach der Begegnung mit Papst Franziskus sprachlos und zutiefst bewegt.

Beim Gang zu den Kranken zeigte Franziskus wieder einmal mehr, wie wichtig im die Menschen sind, dass er für sie da sein will - und das kam bei den jüngsten, wie auch bei den ältesten Josephinern an.