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Mädchen machen Melodien

Von: Pressestelle des Bistums Hildesheim
17 November 2011 19:02
Kategorie: Allgemein, Bistum, Jugend, Kinder

Hildesheimer Mädchenkantorei spielte CD „I was glad“ ein

Die CD "I was glad" der Hildesheimer Mädchenkantorei, veröffentlicht im November 2011

Hildesheim (bph) Eine Stunde mit fröhlichen Mädchenstimmen bietet die CD „I was glad“ der Hildesheimer Mädchenkantorei, die jetzt in einer aufwändigen Gestaltung mit Booklet und ausführlichen Erklärungen erschienen ist. Bei den 18 Chorstücken aus dem 19. und 20. Jahrhundert zeigt die Kantorei ihr ganzes Können.

Vom 29. April bis 1. Mai haben sich 39 junge Damen der Mädchenkantorei unter der Leitung von Domkantor Stefan Mahr mit vier Domsingknaben zu ausgedehnten Aufnahmen in die Hildesheimer St. Michaeliskirche und das Michaeliskloster zurückgezogen, da der Dom wegen Sanierungsarbeiten geschlossen ist. Entstanden ist eine Scheibe, die einen interessanten und abwechslungsreichen Streifzug durch zwei Jahrhunderte Chorkomposition bietet. Erstes Stück der rund 63-minütigen CD ist das Werk „I was glad“ von Douglas Coombes, einem zeitgenössischen Komponisten. Dieser zweistimmige Chorsatz, der sich auf einen Psalmtext bezieht, hat dem ganzen Unternehmen seinen Namen gegeben. Auch andere noch lebende Komponisten kommen zu Gehör, etwa Gwyn Arch mit seinem „Children go, where I sent thee“ oder Karl Jenkins‘ “Pie Jesu“. Daneben hat der Chor auch einige moderne Klassiker im Repertoire wie etwa Charles-Marie Widor, der gleich mit drei Stücken vertreten ist.

Unterstützt wurde der Chor von Helmut Langenbruch an der Orgel und Monika Meynecke am Klavier. Michaela Rams brilliert bei zwei Stücken als Solistin.

Die CD ist nicht nur ein Fest für die Ohren, sondern auch eine echte Augenweide, denn die Bernward Mediengesellschaft hat das Werk ganz außergewöhnlich gestaltet. So ist die eigentliche Scheibe Teil eines kleinen, bunten Büchleins, das nicht nur die Texte der einzelnen Stücke und Hintergrundinformationen zu den Solisten liefert, sondern auch die Geschichte der Mädchenkantorei erzählt. 1973 wurde sie vom damaligen Dommusikdirektor Hermann Bode gegründet und ersang sich 1982 einen ersten Preis beim Europäischen Chorwettbewerb in Neerpelt in Belgien. Viele Fotos zeigen die Mädchen – und Jungen – konzentriert bei der Arbeit, aber auch beim Herumtollen und Albern. Kleine Porträtfotos der Sängerinnen und Sänger lassen die Gesichter hinter den Stimmen lebendig werden. Zu Recht nennt der Hildesheimer Domdechant, Weihbischof em. Hans-Georg Koitz, die Mädchenkantorei in seinem Vorwort einen „Domschatz der Gegenwart“.

Live wird die Mädchenkantorei ihre CD am kommenden Sonntag, 20. November, um 16 Uhr in St. Michaelis vorstellen. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss ist die CD für zehn Euro zu erstehen. Zum selben Preis kann das klangvolle Werk auch an der Pforte der Bernward Mediengesellschaft (Domhof 24) oder im Internet-Shop der Domsanierung unter www.domsanierung-shop.de gekauft werden. Der Erlös fließt in die Domsanierung.

Video

Information:
„I was glad – Mädchenkantorei am Hildesheimer Dom“
Zu kaufen bei der Bernward Mediengesellschaft, Domhof 24, 31134 Hildesheim, oder:
www.domsanierung-shop.de,
Preis: zehn Euro