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Katholische Platten-Aufleger

Von: Pressestelle des Bistums Hildesheim
21 October 2011 17:59
Kategorie: Allgemein, Bistum

Weihbischof Hans-Georg Koitz und der Dombauverein besuchen die „NDR-Plattenkiste“

Der Hildesheimer Dom im Oktober 2011

Hildesheim/Hannover (bph) Eine flotte Scheibe legt der Hildesheimer emeritierte Weihbischof Hans-Georg Koitz am Montag, 24. Oktober, beim NDR in Hannover auf. Ab 12.05 Uhr ist er zusammen mit dem Vorstand des Dombauvereins eine Stunde lang zu Gast bei der Sendung „Plattenkiste“ auf NDR 1 Niedersachsen. Zwischen den Musikstücken will man über die Sanierung des Hildesheimer Doms plaudern. 

Unter dem Motto „Die Plattenkiste – Hörer machen ein Musikprogramm“ lädt sich der NDR jeden Mittag Vereine, Hobby-Gemeinschaften oder Klubs in sein Funkhaus am Maschsee in Hannover ein. Die Gäste dürfen dort ihre musikalischen Vorlieben ausleben, plaudern mit dem Moderator aber auch über sich und ihr Anliegen. Der emeritierte Weihbischof und Domdechant Koitz erhält dabei am Montag Unterstützung von Jutta Schwarzer aus dem Vorstand des Dombauvereins und dessen Geschäftsführer Dr. Ralf-Dieter Tappe. Welche Scheiben die drei auflegen werden, ist noch geheim. Doch ein Musikstück steht schon fest: Zum ersten Mal soll dann öffentlich die neue Hymne zur Domsanierung „1000 Jahre sind wie ein Tag“ erklingen, die der Kabarettist und Musiker Matthias Brodowy geschrieben hat. Darüber hinaus werden die Studiogäste natürlich über den Stand der Sanierungsarbeiten an der Hildesheim Bischofskirche berichten. 

Der Hildesheimer Dom ist seit Januar 2010 geschlossen und wird bis zum 1.200 Geburtstag von Bistum und Stadt Hildesheim im Jahre 2015 grundlegend saniert. Bauarbeiter haben bereits Einbauten aus den Jahren des Wiederaufbaus abgebrochen und werden in den nächsten Jahren das romanische Raumgefüge wieder herstellen. Außerdem baut das Bistum in der angrenzenden Antoniuskirche ein neues Dom-Museum, das den reichen Domschatz zeigen wird, der mit dem Dom und der evangelischen Michaeliskirche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. 

Die Sanierung des Doms und der Neubau des Dom-Museums kosten insgesamt rund 30 Millionen Euro. Davon übernimmt das Bistum 7,225 Millionen Euro, das Land Niedersachen hat zwei Millionen Euro zugesagt. Den Rest tragen große Geldgeber wie die Europäische Union und verschiedene Stiftungen. Außerdem erhofft sich das Bistum Spenden von Einzelpersonen. Die Wiedereröffnung des Doms ist für den 15. August 2014 geplant, dem Fest Mariä Himmelfahrt, auf das der Dom einst geweiht wurde.