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Erhalten und erneuern

Von: Pressestelle des Bistums Hildesheim
31 August 2011 21:38
Kategorie: Allgemein, Bistum

Das Land Niedersachen zeigt den Hildesheimer Dom in Brüssel bei der EU

Hildesheim/Brüssel (bph) Das Land Niedersachen hebt den Hildesheimer Dom auf die europäische Bühne. In der Vertretung des Landes bei der Europäischen Union in Brüssel wird am Dienstag, 6. September, um 18.30 Uhr die Ausstellung „Kathedrale im Umbruch – Der Hildesheimer Dom“ mit Fotografien von Prof. Manfred Zimmermann eröffnet. 

Der Hildesheimer Dom und seine Ausstattung sind gemeinsam mit der Kirche St. Michael schon 1985 in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen worden. Im Jahre 815 durch Ludwig den Frommen gegründet, hat der Dom durch die Jahrhunderte zahlreiche Stilwechsel erfahren und wurde mehrfach wieder aufgebaut. Tiefgreifende Veränderungen erfuhr der Dom beim Wiederaufbau in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts, nachdem er im Krieg zerstört worden war. 

Ein halbes Jahrhundert nach dem Wiederaufbau wird der Dom nun abermals verändert und bis zum Bistumsjubiläum 2015 gründlich saniert. Zurzeit ist das Gotteshaus daher eine Baustelle. Der Fotograf Prof. Manfred Zimmermann aus Hannover hat diese Baumaßnahmen von Anfang an begleitet. Seine Schwarz-Weiß-Bilder wollen das Geschehen dabei nicht nur dokumentieren, sondern zeigen den Sakralraum im Spannungsfeld zwischen Erhaltung und Erneuerung. In ihrer Reduktion und Schlichtheit lassen die Fotografien dabei bis zum 11. Dezember großartig die Erhabenheit des Gottesraumes erahnen. 

Bei der Ausstellungseröffnung sprechen Michael Freericks, Leiter der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der EU und Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl, Mietglied des Europäischen Parlaments. Prof. Dr. Michael Brandt, Direktor des Dom-Museums Hildesheim, wird die Ausstellung präsentieren und eröffnen. 

Informationen: 
Ausstellung „Kathedrale im Umbruch – Der Hildesheimer Dom“ 
mit Fotografien von Prof. Manfred Zimmermann, 
Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union, 
Rue Montoyer 61, 1000 Brüssel, 
7. September bis 11. Dezember 2011, 
Geöffnet während der Bürozeiten der Landesvertretung