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Bischof feiert Messe in Bergen-Belsen

Von: Pressestelle des Bistums Hildesheim
07 September 2015 07:18
Kategorie: Allgemein, Bistum

Kreuzwoche mit Rundgang durch KZ-Gedenkstätte am 13. September

An der Sühnekirche in Bergen beginnt am kommenden Sonntag die Kreuzwoche im Bistum Hildesheim. © Lukas/bph

Mit Gottesdiensten, einer Lichterprozession und einer Gedenkwallfahrt feiert das Bistum Hildesheim die Kreuzwoche vom 13. bis 20. September. Die Veranstaltungswoche zum Fest Kreuzerhöhung beginnt am Sonntag, 13. September, um 11.30 Uhr an der Sühnekirche in Bergen. Jugendliche und Erwachsene pilgern von dort zum ehemaligen Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Am Hochkreuz auf dem Gelände des einstigen KZ findet um 15 Uhr eine heilige Messe mit Bischof Norbert Trelle statt. Daran schließt sich ein Rundgang durch die Gedenkstätte an. Um 17 Uhr gibt es im Haus der Stille eine Abschlussandacht.

Die Lichterprozession in Ottbergen ist am Freitag, 18. September, um 20 Uhr. Sie führt von der Klosterkirche zum Kreuzberg. An der Grote findet eine Marienfeier statt. Anschließend wird die Kreuzreliquie ausgestellt. Dazu erklingen meditative Taizé-Gesänge.

Die Wallfahrt am Sonntag, 20. September, beginnt um 14 Uhr an der Klosterkirche. Von dort führt eine Prozession mit der Kreuzreliquie auf den Kreuzberg. Vor der Wallfahrtskapelle wird ein Pontifikalamt mit Weihbischof Heinz-Günter Bongartz gefeiert. Die Gottesdienst-Besucher werden gebeten, ihr Gesangbuch „Gotteslob“ mitzubringen.

Teilnehmer an der Wallfahrt können mit einem Sonderbus nach Ottbergen fahren. Abfahrt in Hildesheim ist um 13.05 Uhr am ZOB, ein Zustieg ist auch um 13.10 Uhr an der Haltestelle Paul-von-Hindenburg-Platz möglich. Die Rückfahrt aus Ottbergen startet um 16.30 Uhr.

In Hildesheim feiert das Bistum die Kreuzwoche mit einem Festgottesdienst in der Kirche Heilig Kreuz am Freitag, 18. September, um 18 Uhr. Anlass ist der Patronatstag der Kirche.

Das Fest Kreuzerhöhung, das den Anlass der Veranstaltungswoche bildet, ist am 14. September. Es entstand um 350/60 und geht zurück auf die Legende der Wiederauffindung des Kreuzes, an dem Jesus hingerichtet wurde, durch Kaiserin Helena in Jerusalem.