Dienstag der 32. Woche im Jahreskreis (14.11.2017)

Von: Evangelium Tag für Tag - evangelizo.org
14 November 2017 00:00
Kategorie: Evangelium Tag für Tag

Heilige/r des Tages:Hl. Alberich von Utrecht

1. Lesung: Buch der Weisheit 2,23-24.3,1-9.
Psalm 34(33),2-3.16-17.18-19.
2. Lesung:
Evangelium nach Lukas 17,7-10.
Kommentar Wir sind unnütze Sklaven

Buch der Weisheit 2,23-24.3,1-9.

Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht.
Doch durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt, und ihn erfahren alle, die ihm angehören.
Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand, und keine Qual kann sie berühren.
In den Augen der Toren sind sie gestorben, ihr Heimgang gilt als Unglück,
ihr Scheiden von uns als Vernichtung; sie aber sind in Frieden.
In den Augen der Menschen wurden sie gestraft; doch ihre Hoffnung ist voll Unsterblichkeit.
Ein wenig nur werden sie gezüchtigt; doch sie empfangen große Wohltat. Denn Gott hat sie geprüft und fand sie seiner würdig.
Wie Gold im Schmelzofen hat er sie erprobt und sie angenommen als ein vollgültiges Opfer.
Beim Endgericht werden sie aufleuchten wie Funken, die durch ein Stoppelfeld sprühen.
Sie werden Völker richten und über Nationen herrschen, und der Herr wird ihr König sein in Ewigkeit.
Alle, die auf ihn vertrauen, werden die Wahrheit erkennen, und die Treuen werden bei ihm bleiben in Liebe. Denn Gnade und Erbarmen wird seinen Erwählten zuteil.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

Psalm 34(33),2-3.16-17.18-19.

Ich will den Herrn allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des Herrn;
die Armen sollen es hören und sich freuen.Die Augen des Herrn blicken auf die Gerechten,
seine Ohren hören ihr Schreien.
Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen,
um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr;
er entreißt sie all ihren Ängsten.
Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen,
er hilft denen auf, die zerknirscht sind.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

2. Lesung:


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

Evangelium nach Lukas 17,7-10.

In jener Zeit sprach Jesus: Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen?
Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gürte dich, und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken.
Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde?
So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

Wir sind unnütze Sklaven

Bemüht euch nicht darum, die Ursache der großen Menschheitsprobleme zu finden. Begnügt euch damit, zu ihrer Lösung das beizutragen, was euch möglich ist: denen zu helfen, die eurer Hilfe bedürfen. Ich höre Leute sagen, dass wir durch unsere Liebesdienste die Staaten von ihrer Verantwortung gegenüber den Notleidenden und Bedürftigen entbinden. Das beunruhigt mich aber nicht weiter; denn im allgemeinen ist es nicht Liebe, was Staaten gemeinhin anbieten. Ich tue einfach, was ich tun kann ? für den Rest bin ich nicht zuständig!

 

Gott war zu uns so gut! In der Nächstenliebe tätig zu sein ist immer ein Mittel, um ihm näher zu kommen. Seht euch doch an, was Christus während seines Erdenlebens getan hat! Er hat sein Leben damit verbracht, Gutes zu tun (Apg 10,38). Ich erinnere meine Schwestern daran, dass er die drei Jahre seines öffentlichen Wirkens damit verbracht hat, sich um die Kranken zu kümmern, um Aussätzige, Kinder und all die anderen. Genau das tun auch wir, wenn wir durch unsere Tätigkeiten das Evangelium verkünden.

 

Anderen zu dienen, betrachten wir als unser Privileg, und wir sind ständig darum bemüht, diesem Privileg aus ganzem Herzen gerecht zu werden. Es ist uns bewusst, das unser Tun nur ein Wassertropfen ist im Ozean. Aber ohne unser Tun würde dieser Tropfen fehlen.

 

    

Hl. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe