Montag der 12. Woche im Jahreskreis (26.06.2017)

Von: Evangelium Tag für Tag - evangelizo.org
26 June 2017 00:00
Kategorie: Evangelium Tag für Tag

Heilige/r des Tages:Hl. Josemaría Escrivá

1. Lesung: Buch Genesis 12,1-9.
Psalm 33(32),12-13.18-19.20.22.
2. Lesung:
Evangelium nach Matthäus 7,1-5.
Kommentar ?Den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht??

Buch Genesis 12,1-9.

In jenen Tagen sprach der Herr zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde.
Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.
Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.
Da zog Abram weg, wie der Herr ihm gesagt hatte, und mit ihm ging auch Lot. Abram war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran fortzog.
Abram nahm seine Frau Sarai mit, seinen Neffen Lot und alle ihre Habe, die sie erworben hatten, und die Knechte und Mägde, die sie in Haran gewonnen hatten. Sie wanderten nach Kanaan aus und kamen dort an.
Abram zog durch das Land bis zur Stätte von Sichem, bis zur Orakeleiche. Die Kanaaniter waren damals im Land.
Der Herr erschien Abram und sprach: Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land. Dort baute er dem Herrn, der ihm erschienen war, einen Altar.
Von da brach er auf zum Bergland östlich von Bet-El und schlug sein Zelt so auf, dass er Bet-El im Westen und Ai im Osten hatte. Dort baute er dem Herrn einen Altar und rief den Namen des Herrn an.
Dann zog Abram immer weiter, dem Negeb zu.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

Psalm 33(32),12-13.18-19.20.22.

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist,
der Nation, die er sich zum Erbteil erwählt hat.
Der Herr blickt herab vom Himmel,
er sieht auf alle Menschen.Das Auge des Herrn ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren,
die nach seiner Güte ausschaun;
dass er sie dem Tod entreiße
und ihr Leben erhalte in Hungersnot.Unsre Seele hofft auf den Herrn;
er ist für uns Schild und Hilfe.
Lass deine Güte über uns walten, o Herr,
denn wir schauen aus nach dir.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

2. Lesung:


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

Evangelium nach Matthäus 7,1-5.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!
Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.
Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?
Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und dabei steckt in deinem Auge ein Balken?
Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

?Den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht??

Wenn ein Mensch sich über seine Fehler demütigt, besänftigt er die anderen leicht und versöhnt, die ihm zürnen.

Den Demütigen schützt und rettet Gott, er liebt und tröstet ihn. Zum Demütigen lässt er sich herab, ihm schenkt er reiche Gnade und hebt ihn aus seiner Niedergeschlagenheit empor zum Ruhm.

Dem Demütigen entschleiert er seine Geheimnisse, ihn lädt er sanft zu sich und zieht ihn an sich.

Der Demütige lebt in Frieden trotz der erlittenen Schmach, denn er gründet in Gott, nicht in der Welt [...]

Schaffe zuerst Frieden in dir, dann kannst du andere zum Frieden führen.

Ein Friedfertiger stiftet mehr Nutzen als ein Gelehrter.

Ein Leidenschaftlicher kehrt selbst das Gute ins Böse, er glaubt das Böse leicht.

Ein guter, friedfertiger Mensch wendet alles zum Guten.

Wer im Frieden lebt, wähnt von keinem Arges. Wer mit sich selbst im Streite steht, den treibt bald der, bald jener Wahn, er hat keine Ruhe und lässt auch den Nachbarn nicht in Frieden.

Er redet oft, was er nicht reden sollte, und versäumt, was er besser hätte tun sollen.

Er stellt fest, was andere zu tun gehalten sind, und vergisst seine eigene Pflicht.

Ereifere dich zunächst über dich selbst, und dann magst du dich um deinen Nächsten verwenden.

 

 

    

Nachfolge Christi, geistliche Schrift aus dem 15. Jh.