Samstag der 2. Osterwoche (21.04.2012)

Von: Evangelium Tag für Tag - evangelizo.org
21 April 2012 07:03
Kategorie: Evangelium Tag für Tag

Heilige/r des Tages: Hl. Konrad von Parzham,  Hl. Anselm

1. Lesung: Apostelgeschichte 6,1-7.
Psalm 33(32),1-2.4-5.18-19.
Evangelium nach Johannes 6,16-21.
Kommentar „Ich bin es. Fürchtet euch nicht.“

Apostelgeschichte 6,1-7.

In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden.
Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, daß wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen.
Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen.
Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben.
Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde, und sie wählten Stephanus, einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist, ferner Philippus und Prochorus, Nikanor und Timon, Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia.
Sie ließen sie vor die Apostel hintreten, und diese beteten und legten ihnen die Hände auf.
Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an.

Psalm 33(32),1-2.4-5.18-19.

Ihr Gerechten, jubelt vor dem Herrn; für die Frommen ziemt es sich, Gott zu loben.
Preist den Herrn mit der Zither, spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!
Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig, all sein Tun ist verläßlich.
Er liebt Gerechtigkeit und Recht, die Erde ist erfüllt von der Huld des Herrn.
Doch das Auge des Herrn ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren, die nach seiner Güte ausschaun;
denn er will sie dem Tod entreißen und in der Hungersnot ihr Leben erhalten.

Evangelium nach Johannes 6,16-21.

Als es aber spät geworden war, gingen seine Jünger zum See hinab,
bestiegen ein Boot und fuhren über den See, auf Kafarnaum zu. Es war schon dunkel geworden, und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen.
Da wurde der See durch einen heftigen Sturm aufgewühlt.
Als sie etwa fünfundzwanzig oder dreißig Stadien gefahren waren, sahen sie, wie Jesus über den See ging und sich dem Boot näherte; und sie fürchteten sich.
Er aber rief ihnen zu: Ich bin es; fürchtet euch nicht!
Sie wollten ihn zu sich in das Boot nehmen, aber schon war das Boot am Ufer, das sie erreichen wollten.

„Ich bin es. Fürchtet euch nicht.“

Die Wellen, Herr, sind hoch,<br>und schwarz scheint mir die Nacht!<br>Willst Du's nicht sein, der doch<br>Mir einsam Wächter Licht gebracht?<br><br>Halt fest und stark das Steuer,<br>Vertraue und bleibt ruhig.<br>Mir ist dein Schifflein teuer<br>Zum sichern Hafen will Ich's leiten mit Bedacht.<br><br>Halt fest im Blick ohn' Wanken<br>Den Kompass, der dich weist.<br>Er hilft das Ziel zu finden<br>Durch alles finster Irren und die Sturmesnacht.<br><br>Die Kompassnadel deiner Barke,<br>sie zittert still - doch weist sie dir den Weg.<br>Wohin Ich will, dass sicher du gelangest,<br>da wird sie Richtung geben, bis sicher du's geschafft.<br><br>Vertraue nur und halte Ruhe<br>In nächtlich' Sturm und Blitz.<br>Getreu, ja sicher führt dich Gottes Wille,  <br>Wenn wachend bleibt dein Herz nur in der Nacht.   <br>  <br> <br>

Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein] (1891 - 1942), Karmelitin, Martyrin, Mitpatronin Europas