Donnerstag der 6. Woche im Jahreskreis (16.02.2012)

Von: Evangelium Tag für Tag - evangelizo.org
16 February 2012 07:37
Kategorie: Evangelium Tag für Tag

Heilige/r des Tages: Hl. Juliana,  Hl. Pamphilus,  Hl. Philippa

1. Lesung: Brief des Jakobus 2,1-9.
Psalm 34(33),2-3.4-5.6-7.
Evangelium nach Markus 8,27-33.
Kommentar „Dann begann er, sie darüber zu belehren, der Menschensohn müsse vieles erleiden und ... er werde getötet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen.“

Brief des Jakobus 2,1-9.

Meine Brüder, haltet den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus, den Herrn der Herrlichkeit, frei von jedem Ansehen der Person.
Wenn in eure Versammlung ein Mann mit goldenen Ringen und prächtiger Kleidung kommt, und zugleich kommt ein Armer in schmutziger Kleidung,
und ihr blickt auf den Mann in der prächtigen Kleidung und sagt: Setz dich hier auf den guten Platz!, und zu dem Armen sagt ihr: Du kannst dort stehen!, oder: Setz dich zu meinen Füßen! -
macht ihr dann nicht untereinander Unterschiede und fällt Urteile aufgrund verwerflicher Überlegungen?
Hört, meine geliebten Brüder: Hat Gott nicht die Armen in der Welt auserwählt, um sie durch den Glauben reich und zu Erben des Königreichs zu machen, das er denen verheißen hat, die ihn lieben?
Ihr aber verachtet den Armen. Sind es nicht die Reichen, die euch unterdrücken und euch vor die Gerichte schleppen?
Sind nicht sie es, die den hohen Namen lästern, der über euch ausgerufen worden ist?
Wenn ihr dagegen nach dem Wort der Schrift: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! das königliche Gesetz erfüllt, dann handelt ihr recht.
Wenn ihr aber nach dem Ansehen der Person urteilt, begeht ihr eine Sünde und aus dem Gesetz selbst wird offenbar, dass ihr es übertreten habt.

Psalm 34(33),2-3.4-5.6-7.

Ich will den Herrn allezeit preisen; immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des Herrn; die Armen sollen es hören und sich freuen.
Verherrlicht mit mir den Herrn, laßt uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
Ich suchte den Herrn, und er hat mich erhört, er hat mich all meinen Ängsten entrissen.
Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten, und ihr braucht nicht zu erröten.
Da ist ein Armer; er rief, und der Herr erhörte ihn. Er half ihm aus all seinen Nöten.

Evangelium nach Markus 8,27-33.

Jesus ging mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Unterwegs fragte er die Jünger: Für wen halten mich die Menschen?
Sie sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen von den Propheten.
Da fragte er sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Messias!
Doch er verbot ihnen, mit jemand über ihn zu sprechen.
Dann begann er, sie darüber zu belehren, der Menschensohn müsse vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er werde getötet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen.
Und er redete ganz offen darüber. Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorwürfe.
Jesus wandte sich um, sah seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.

„Dann begann er, sie darüber zu belehren, der Menschensohn müsse vieles erleiden und ... er werde getötet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen.“

Des Königs Banner wallt empor,
hell strahlt das heil'ge Kreuz hervor,
daran den Tod das Leben litt
und Leben durch den Tod erstritt.
  
Sein Herz durchbohrt der Lanzenstich,
ein Quell des Heils eröffnet sich.
Seht Blut und Wasser fließt herab,
das wäscht all unsre Makel ab.
  
O Baum, wie schön ist deine Zier!
Des Königs Purpur prangt an dir;
Dein auserwählter, edler Stamm
Berührt das hehre Gotteslamm.
  
O Quell des Heils, Dreifaltigkeit,
dich lobt und preist die Christenheit;
des Kreuzes Sieg verleihest du,
schenk uns des Kreuzes Lohn hinzu!

Aus dem römischen Stundengebet